Montag, 8. Juni 2009

Neue Adresse - Das Lächeln der Erde

Zur Info ich blogge jetzt in meinem neuen Blog:

Das Lächeln der Erde

Du bist herzlich eingeladen einmal da vorbeizuschauen!
Einfach das Bild anklicken, dann bist Du schon angekommen.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Weitere Frühlingsboten und tropische Schönheiten

Gestern bei einem Spaziergang im Park des Botanischen Gartens habe ich diese Alpenveilchen entdeckt, das sind doch Alpenveilchen?

Eigentlich kenne ich sie nur als Zimmerpflanze und war entsprechend erstaunt, sie unter dem Laub in Massen hervorleuchten zu sehen. Ein mauvefarbener Teppich unter dem riesigen Baum mit dem Elefantenfuss.

Im Internet habe ich folgende Erklärung über diese Blümchen gefunden:
Alpenveilchen findet man vorwiegend in den Gebirgen Südeuropas, das Echte Alpenveilchen (C. purpurascens) auch in Bayern, den Berchtesgadener Alpen sowie in den Kalkalpen. Die Pflanzen benötigen nährstoffreichen, feuchten Humusboden und sind wärmeliebend. Alpenveilchen sind in der Natur recht selten zu finden, die am meisten verbreitete Art ist das Neapolitanische Alpenveilchen (C. neapolitanum). Die Pflanzen werden in den verschiedensten Formen in Gärten gezogen.

Anschliessend kam ich so richtig ins Schwitzen, denn ich besuchte noch die Schauhäuser des Botanischen Gartens. Warm und sehr feucht das Klima dort, den dicken Mantel und das Halstuch habe ich ganz schnell ausgezogen. Ein Lehrer mit einer Schulklasse hatte dasselbe Ziel an diesem grauen Nachmittag. In kleinen Grüppchen haben die Schüler und Schülerinnen fleissig Skizzen gemacht von den unbekannten Pflanzen. Na ja viel zu erzählen und zu kichern gab es da auch *schmunzel*.

Ein orangroter Punkt im satten Grün erregte meine Aufmerksamkeit. „Na das sieht doch aus wie eine Pflanze, die mein Vater (er hatte den grünen Daumen) mit viel Liebe im Wohnzimmer jeweils zum Blühen gebracht hatte“, denke ich mir.

Und tatsächlich Zimmerclivie steht auf dem Schildchen.
Sind die Blüten nicht prächtig?

Noch ein paar weitere Tropenschönheiten, die ich knipsen konnte.

Dann nichts wie hinaus, ehrlich dieses Tropenklima behagt mir gar nicht. Da habe ich mich doch tatsächlich gefreut draussen winterliches Klima von 5 Grad C anzutreffen *lach*.

Bald ist Frühlingsanfang!

Montag, 23. Februar 2009

Frohe Nachricht - Die Kraniche und Storch Max sind zurück!

Alle Frühlingssehnsüchtigen hergehört und hergeschaut.

Linda hat die Kraniche über ihr Häuschen fliegen sehen.

Ein untrügerisches Zeichen, dass der Frühling nicht mehr weit ist.

In ihrem Blog „Soobi’s wundersame Welt“

HIER klicken erfährt ihr mehr.

Und Storch Max ist seit dem 15. Februar ebenfalls zurück in der Heimat!

Also wenn das keine guten Nachrichten sind?!


Spruch zum Montag - Ohne Larve (Maske)

Freunde, wollt ihr Fasching halten,
Eine Larve braucht ihr nicht;
Zeigt die eigenen Gestalten,
Zeigt das eigne Angesicht.
Seine Larve trägt ein Jeder
Trugsam gern zu jeder Zeit;
Doch heute zeigt euch ohne Larve,
Einfach so wie ihr seid.

W. Geisheim 1839
ganzes Gedicht im Originaltext

In Zürich wird von Donnerstag 17.2. bis Sonntag 1. März Fasnacht gefeiert. Am Sonntag mit einem Umzug. Ich bin und war nie eine Fasnächtlerin, je nach Wetterverhältnissen werde ich mir am Sonntag den Umzug ansehen.

Ich wünsche allen einen guten Wochenanfang
und eine Woche,
die angefüllt ist mit vielen Momenten
herzhaften Lachens.

Sonntag, 22. Februar 2009

Bild des Abends - Es Bettmümpfeli

Bitte bedient Euch im Laden!
Wünsche allen
eine gute Nacht mit schönen Frühlingsträumen!

Innehalten am Sonntag - Feindbilder?

Feindbilder? Ich doch nicht! Das sagt sich fast jede und jeder, selten, dass jemand frank und frei zugibt: Ja ich habe Feindbilder. Auch ich gehöre nicht dazu. Obwohl, im kleinen Kreise gestehe ich es schon ein, auch mal einem Feindbild aufgesessen zu sein. Dies vor allem noch während dem aktiven Erwerbsleben, wenn die verschiedensten Kulturen mit den verschiedensten Vorstellungen von Arbeitseinsatz zusammenprallten.

Was sind überhaupt Feindbilder? In Wikipedia steht dazu ein langer Beitrag. An anderer Stelle habe ich folgende kurze Beschreibung gefunden:

„Feindbilder sind Zerrbilder, die dadurch entstehen, dass man Menschen, Gruppen, Staaten auf solche Eigenschaften reduziert, die einem an ihnen missfallen - und sie dann als Ganzes ausgibt.“

Was hat mich nun dazu inspiriert mir über Feindbilder Gedanken zu machen und einen Beitrag zu schreiben? Im Alltag und auch im Internet beobachte und erfahre ich, dass Frauen, je älter sie werden, Gefahr laufen zu einem Feindbild für einige Menschen zu werden, nicht für die ganze Gesellschaft, hoffe ich.

Ich kann das beobachten, wenn z.B. eine alte Frau in einem Lebensmittelladen mit dem Einkaufswagen langsam durch die engen Gänge geht. Es ist vielleicht so gegen 17.00 Uhr, viele jüngere noch voll im Erwerbsleben stehende Menschen wollen schnell, schnell etwas einkaufen und dann schnell, schnell nach Hause und da versperrt diese alte Frau, vielleicht sogar noch eine zweite den Gang. Da wird der Kopf geschüttelt und die Augen gerollt über so eine Zumutung.

Vor einiger Zeit habe ich einen bitterbösen Leserbrief in einer Wochenzeitung der Stadt gelesen, da beschwerte sich jemand, dass so alte Frauen ausgerechnet um diese Zeit einkaufen gehen, wenn die Erwerbstätigen noch vor dem Feierabend etwas einkaufen wollen, die sollen dann gefälligst zu Hause bleiben!

Und in Blogs (es waren Schweizer Blogs) habe ich schon mehr als einmal gelesen wie sich jemand in einem Beitrag beschwert über ältere Frauen an der Kasse, die im Schneckentempo das Geld aus ihrem Portemonnaie hervorklauben und langsam Münze für Münze abzählen. Dabei ist man doch so pressiert, doch da ist mal wieder so eine ältere Frau, die das ganze Zeitmanagement durcheinander bringt. Komischerweise habe ich noch nie gelesen, dass man sich über ältere Männer beschwert, obwohl ich bei solchen ein genauso langsames Einkaufsverhalten beobachten kann.

Ja und kürzlich erfuhr ich in einem Beitrag über das wirklich unbotmässige Verhalten von Reisenden, erstens waren sie laut, dann sassen sie auf den falschen Sitzplätzen, haben noch gemotzt und sich nicht mal entschuldigt und natürlich, es waren mal wieder ältere Frauen, und diesmal sogar Matronen! So ein Benehmen könnte ja bei Männern nie und nimmer vorkommen und schon gar nicht bei jüngeren Menschen, nein wieder mal diese älteren Frauen, immer diese!

Kürzlich wartete ich in einer kleinen Menschenschlange vor der Kasse im Coop, da war doch tatsächlich jemand daran, den geschuldeten Betrag mit kleinsten Münzen zu zahlen, 10erli und 20gerli. Langsam und genüsslich wurde da Münze für Münze abgezählt und die Verkäuferin zählte nach Münze für Münze. Na und wer war das? EIN JUNGER MANN! Alle fanden es noch ganz amüsant, ich auch. Doch es lag mir auf der Zunge zu rufen: Wenn DAS jetzt eine ältere Frau tun würde! Habe es dann gelassen.

Wo das Bewusstsein schwindet,
dass jeder Mensch
uns als Mensch etwas angeht,
kommen Kultur und Ethik
ins Wanken


Albert Schweitzer

Freitag, 20. Februar 2009

SkyWatch Friday - Himmelsbilder weltweit

SkyWatch Friday

Der Himmel von Zürich in der Abenddämmerung
fotografiert nach Sonnenuntergang
während der blauen Stunde


The sky of Zurich at twilight
Pictures taken after sunset during the blue hour

Click on the pictures to enlarge them
Bilder anklicken um sie zu vergrössern

To see more SkyWatch pictures from all over the world
click on the logo below
Für mehr Bilder von Himmelsbeobachtungen weltweit
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Schönes Wochenende!
Have a nice weekend!

Donnerstag, 19. Februar 2009

Die Farbe Blau - Die blaue Stunde

Blau war meine Lieblingsfarbe als Kind. Lange Zeit trat diese Farbe dann eher in den Hintergrund und ein Burgunderrot und später auch ein leichtes Orangerot machten das Rennen. Jetzt auf das Alter hin komme ich wieder auf die Farbe Blau zurück, diese Farbe vermittelt mir Ruhe und innere Geborgenheit. Habt Ihr gewusst, dass Blau mit Abstand die beliebteste Farbe ist, sowohl bei Frauen als auch bei Männern?

Die Farbe Blau verbinden wir Menschen mit der Weite des strahlenden Sommerhimmels, mit der unergründbaren Tiefe des Meeres, mit Seen, Flüssen und Bächen. Blau wirkt beruhigend und entspannend. Diese Farbe eignet sich optimal, um inneren und äusseren Frieden zu finden, um Stress und Hektik abzubauen.

Inspiriert um über meine Lieblingsfarbe nachzudenken hat mich die blaue Stunde. Die blaue Stunde, was ist denn das? Zuerst habe ich im Blog bei Grye Owl zwei Fotos gesehen, die sie kurz hintereinander geknipst hatte, eines der Bilder in den üblichen Farben, das andere in einer Blaufärbung und ohne dass sie da fototechnisch etwas daran manipuliert hätte HIER.
Eine Kommentatorin, Diane gab Erklärungen dazu und erwähnte, dass sie selbst schon in ihrem Blog einen Beitrag über dieses Phänomen geschrieben habe.
HIER könnt Ihr ihren ausführlichen und interessanten Beitrag lesen.
Auch bei Wikipedia wurde ich fündig → Die blaue Stunde

Die blaue Stunde ist ein poetischer Begriff für die Zeit der Dämmerung zwischen Sonnenuntergang und nächtlicher Dunkelheit sowie für die Zeit kurz vor Sonnenaufgang.
Während dieser Zeit besitzt das tiefblaue Sonnenlicht in etwa dieselbe Helligkeit wie das künstliche Licht von Gebäude- und Straßenbeleuchtungen.

Und diese Tatsache kann für das Fotografieren benutzt werden. Gegenüber Aufnahmen bei absoluter Dunkelheit ist dadurch auch die Umgebung leicht erhellt und somit besser sichtbar, die Kontraste zwischen Hell und Dunkel sind abgemildert und die Bilder weisen eine interessante Stimmung auf.

Das wollte ich natürlich testen, ob das auch funktioniert mit meiner Digitalkamera. Bald ergab sich spontan eine Gelegenheit dazu.

Hier das Grossmünster von Zürich
in der blauen Stunde fotografiert

Weitere Bilder morgen im SkyWatch Friday.

Habt Ihr das auch schon einmal ausprobiert in der blauen Stunde zu fotografieren?

Mittwoch, 18. Februar 2009

Himmelssprache heute Morgen

Nach einer eiskalten Nacht und bei Minus 10 Grad heute in der Früh, lächelt mir beim Fensterläden öffnen ein abnehmender Mond entgegen. Seine abnehmende Gestalt sagt mir, auch der Winter ist im Abnehmen.

Am 25. Februar ist Neumond, habt Ihr gewusst, dass die Tibeter erst dann das neue Jahr begrüssen? Das Jahr des Ochsen (Element Erde) beginnt dann für sie mit dem Neumond. Normalerweise wird dann gross gefeiert, doch nicht dieses Jahr. Es wird der Tibeter in Tibet gedacht, der getöteten und all der Landsleute, die im Moment wegen den extremen Militärmassmassnahmen der Chinesen unter Angst und extremer Unterdrückung leiden. Gerade kürzlich wurden die Grenzen wieder total geschlossen, kein Tourist oder gar Journalist soll mitbekommen, was da hinter diesem eisernen Vorhang geschieht. Traurig aber wahr, ob Ihr es glaubt oder nicht!

Gestern Abend hat es ganz fein geregnet und in der Nacht ist alles gefroren. Sogar meine Fensterläden kann ich nicht richtig befestigen, die Scharniere der Verschlussriegel sind zugefroren.

Am Himmel ein Warnsignal? Ich deute es so, gebt Acht, heute in der Früh könntet Ihr stürzen.

Also passt auf Euch auf und kommt gut in den neuen Tag!